Georadarerkundung nach mittelalterlichen Bebauungsresten

copyright by GGU Karlsruhe, MiBebau 2003Download

 

Aufgabe

Vor der Neuerschließung einer innerstädtischen Parkplatzfläche sollte festgestellt werden, inwieweit mit historischen Bebauungsresten im Untergrund gerechnet werden muss und wo gegebenenfalls Grabungen angesetzt werden sollten.

 

Messprogramm
  • Georadarkartierung

 

Vorgehensweise/Ergebnis

Die vorgegebene Messfläche wurde mit einem mittelfrequenten Radarsensor in engem Raster flächendeckend erkundet. Aus diesen Daten wurden die in der Abb. Z abgebildeten Zeitscheiben berechnet. Daneben wurde mit gröberem Messraster auch ein tieffrequenter Sensor verwendet. Dieser hat zwar ein geringeres Auflösungsvermögen, aber eine größere Tiefenreichweite, sodass Strukturen unterhalb 2 m Tiefe erkundbar waren.

Die aus den Radardaten ableitbaren Befunde sind in der Abb. E zu sehen. Das Erscheinungsbild der einzelnen Objekte und Strukturen wird im Messbericht beschrieben und eine Interpretation in Hinsicht auf die Art (z.B. Fundament) sowie Zustand angegeben. Stellung genommen